
Vorsicht
Bauherren: Bauen in Flussniederungen kann teuer sein!
Und: Keiner zahlt!
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| Seit Jahren weisen Kommunen Bauland aus, das auch in den Bereichen liegt, die früher gemieden wurde. Kein Wunder: Früher wussten die Leute von den Eltern und Großeltern, wo wann eine Überschwemmung war. Heute ist die Fluktuation und der Siedlungsdruck erheblich gewachsen. | |
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Kommunen sind hochverschuldet - daher sind Angebote in Flussniederungen (siehe Anzeige) keine Seltenheit. Mit Hochwasser rechnen die Käufer nicht - auch nicht finanziell. 3 unangenehme Fakten: 1. Im Schadensfall zahlt weder die Kommune, noch die Standard-Versicherung noch das Land automatisch für Schäden. Es besteht keinerlei Anrecht auf staatliche Entschädigungen! 2. Hochwasserschäden sind prinzipiell zunächst der Schaden des Eigentümers! 3. Sollte nach einem Hochwasser das Baugebiet als "hochwassergefährdetes Gebiet" (im Sinne des § 31b Abs. 2 Satz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes) neu ausgewiesen, wird der de-facto Wert (Marktwert) einer Immobilie bzw. eines Grundstücks sehr wahrscheinlich gemindert. | ![]() Februar 2004: Nettes Angebot -ab in die Aue ...oder nicht? |
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Eine Versicherung ist auch nicht immer günstig und belastet von vorneherein das Budget sowohl beim Bau wie auch später (mehr dazu hier). Bevor man sich also für ein Bauen am Fluss entscheidet, sprechen Sie nicht nur mit der (zunächst am Verkauf interessierten) Kommune bzw. Immobiliengesellschaft, sondern auch mit älteren Bewohnern. Auch gut: Ab ins Stadtarchiv und etwas selber recherchieren. Es bringt hin und wieder auch Verkaufsleiter ins Schwitzen, wenn z.B. der Fluss, an dem Sie wohnen wollen, schon häufig überschwemmt wird und sie das beweisen können. Die
beste Möglichkeit: Halten Sie sich von den auf den ersten Blick
attraktiven aber risikoreichen Auniederungen fern und bauen Sie lieber woanders.
Auch hochwasserangepasste Architektur hilft nicht gegen große Hochwasserkatastrophen.
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Bitte Disclaimer
beachten
13.03.2007 10:39 updated by Bene