Experten
& Sandsäcke oder
Informationsoffensive
für Mensch und Fluss?!?
Statt
dem Hydrologie-Expertentum, Katastrophenbeamten und Ingenieuren allein das Feld
zu überlassen, sollten lieber alle Teile der Bevölkerung "mit dem
Fluss leben lernen". Klar: Experten und Verantwortliche brauchen wir.
Leider werden bei kleineren Flüssen nicht so häufig Pegel zeitnah gemessen. Dies kostet Geld. Ein besseres Monitoring der Pegel kleinerer Flüsse und ein darauf hin eingestellte Zusammenarbeit von Kommunen bereits vor dem Katastrophenfall kann sich später aber auch finanziell auszahlen. Wer seinen Fluss als "Chance" erkennt, kann Natur mehr Freiraum geben und der Bevölkerung mehr Lebensqualität. Vielleicht ist ein Fluss auch eine Möglichkeit, überregional Tourismus zu lenken oder ein Gesamtflusssystem mit einem Auen-Netzwerk zu überziehen (wie es z.B. am Rhein, Mosel oder der Ems passiert). Siehe auch die Liste unserer Forderungen an eine zukunftsorientierte Hochwasserpolitik.
Unten ein Foto der Saale - es zeigt das überschwemmte Stadion in Halle/Saale: | |
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23.04.2004 18:34 updated by Bene