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Gibt es auch positive Folgen von Hochwasser?
Hochwasser
kostet
Menschenleben und richtet von allen Naturereignissen in Europa den größten
Schaden an. Das
ist ein Fakt, den viele kennen. Hochwasser ist aber nicht gleich Katastrophe,
sondern wird zu ihr gemacht. In
der traditionellen Landwirtschaft (vor Einführung des chemikalischen Düngens)
war das Frühjahrshochwasser auf den Wiesen ausdrücklich erwünscht,
weil es mit seinen mitgeführten Schwebstoffen den Boden (auf den Wiesen)
auf natürliche Art düngt. Grade
der Düngeeffekt ist schon in den frühen Hochkulturen - also am Euphrat
und Tigris und am Nil - genutzt worden. Somit bestimmten Flüsse in den Hochkulturen
die gesamte Entwicklung, die Politik und die Kultur. Eine der frühen Hochkulturen,
die uns die Schrift vermachte wurde nach ihren Flüssen Dreistromland genannt
(heute im Irak/Nahost).
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Auch bei den Mühlen war viel Wasser durchaus erwünscht. Wassermühlen
waren vor allem in der niederschlagsarmen Zeit des Sommers oft kaum ausgelastet.
Auch die traditionellen alten Schiffer und Flößer wollten lieber etwas
zu viel als zu wenig Wasser. Doch gibt es auch Fälle, in denen Hochwasser
Mühlen oder Hafenanlagen beschädigte. Mehr zu dem traditionellem Verhältnis
des Menschen zum Hochwasser hier.
Flößerei: Auch heute wird in Bergregionen bei massivem Unwetter
und Regen an den Flüssen mit einer Art großem Drillingshaken und daran
befestigter Schnur Holz und Bäume aus dem Fluss gezogen. Hier übernimmt
das Wasser das Fällen und den Transport der Stämme, die durch es entwurzelt
und/oder weggeschwemmt wurden.
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Die
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