Schneeschmelze- die Wasserhypothek wird aufgelöst
Viele Hochwasser kommen traditionell im Januar bis März durch die Schneeschmelze zustande. Vor allem im Donau- und Rhein-Einzugsgebiet, den Alpen, kann es über Monate nicht regnen, sondern schneien. Dadurch wird sozusagen der Regen eines gesamten Monats gesammelt und liegt als Schnee- und Eisstapel irgendwo herum. Das ist wie eine Niederschlags-Hypothek, die nur darauf wartet, wieder geschmolzen zu werden. Meist schmelzen die Schneekuppen über Wochen ab. Selbst bei diesem langsamen Anstieg sind vor allem die Bergflüsse merkbar höher. Das war schon immer so und ist keinesfalls unnatürlich. | ![]() |
| Was für die Alpen gilt, ist in kleinerem Maßstab auch auf die Bergflüsse und -bäche im Mittelgebirgen zutreffend. | |
Klimachaos - gefährliche Schnell-Schneeschmelze
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| Dann
kommt neben dem Regen auch die Schneedecke in den Fluss. Zeitversetzt springt
dann der Hochwasserpegel rasant nach oben. Hier eine Grafik zu dem Zusammenhang: | |
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19.03.2004 9:31 updated by Bene