Wie wird vor Hochwasser gewarnt?

A) Bei Normalwasserstand bzw. leichtem Hochwasser:
Luftbild einer Überschwemmung.

Auch bei Normalwasserstand werden von den zuständigen Ämtern die Pegelstände veröffentlicht. In der Bundesrepublik existieren (ohne Gewähr) für viele traditionelle Flussniederungen folgende Info-Möglichkeiten:

  • Automatische Fernsprechansage durch die Telekom
  • Anrufbeantworter an örtlichen Pegeln, die Nummer ist häufig für viele Flussgebiete gleich (z.B. für Rhein,Mosel,Saar&Lahn jeweils 19429 im Ortsnetz)
  • Videotext des öffentlich-rechtlichen Fernsehanbieter der Region
  • Internetseite der jeweiligen Behörde - einsehbar unter www.hochwasserzentralen.de
  • teilweise sogar WAP-Service für WAP-fähige Handys
  • weitere Infomedien (Anschläge etc.) entnehme man den zuständigen Behörden

B) Zusätzliche Warndienste bei kritischem Wasserstand oder erwartetem Anstieg:

Je nach Lage gibt es in der Regel einen bestimmten Hochwasserpegel ab dem ein öffentlicher Warndienst eingerichtet bzw. eingestellt wird. Ist dieser Pegel überschritten, läuft eine amtliche Routine an. Dazu wird mit und in lokalen Medien (hier v.a. dem Radio) zeitnah eine Meldung veröffentlicht. Ist ein besonders schwerwiegendes Hochwasser erwartbar, so gibt es im Radio Sondermeldungen im Sinne des Katastrophenschutzes, also: Radio hören. Neben den Pegelständen wird auch (-viel wichtiger:) über die Entwicklung eine Prognose von bis zu 24 h abgegeben. Die unter A) genannten Möglichkeiten bestehen übrigens weiter.

Hochwasser am Rhein 1997. Rheinhochwasser.

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25.03.2004 23:47 updated by Bene