Aktuelles rund um Hochwasserschutz und Fließgewässer

 

Ab sofort downloadbar (PDF 1,2 MB) - die neue Amphibienbroschüre der NAJU, kostenlos und von VODAFONE Deutschland gefördert.

Download beginnen!

Ab sofort downloadbar (PDF 1,2 MB) - die neue Amphibienbroschüre der NAJU, kostenlos und über den MUNA-Wettbewerb der DBU und des ZDF gefördert!

Hier klicken zum Download!

"Österreichischer Verkehrsminister im Donau-Tiefenrausch"?: Taucht ein Mensch schnell in große Tiefen ab, so kann es zum sogenannten Tiefenrausch kommen. Der österreichische Minister für Verkehr, Herr Gorbach, möchte die Donau zwischen Wien und Bratislava tieferlegen. 1988 war von der Donaukomission ein Maximum von 2,50 Meter Ausbautiefe festgelegt worden. Jetzt will der Minister mehr: Das Ausbaggern der Donau soll um weitere 40 cm auf 2,90m vertieft werden. Das schadet dem passiven Hochwasserschutz und 14 europaweit wie national bedeutsamen Natur- und Kulturräume (darunter Nationalparke und ein Weltkulturerbe).
Sagen Sie dem Minister unter der email: 'minbuero@bmvit.gv.at' ihre Meinung - Donau-Tiefenrausch ist gefährlich.


Weiß - Mittelgebirgsfluss im Winter

 
  • Stichwort Wasserrahmenrichtlinie der EU: Keiner weiß nix genaues auch nur wenig vielleicht. Hinter dem tollen Wort versteckt sich ähnlich Schwammiges wie hinter der Agenda21. Nicht mal die meisten zuständigen Mitarbeiter im Ministerium haben Peile, dabei drängt die Zeit. Meldet euch bei eurem NABU oder dem NAJU-Landesverband, um in Sachen Flusspolitik mitzumischen.
Schließlich heisst es in dem Papier, dass Behörden und Ministerien die Bürger informieren und beteiligen müssen.
  • Beim Dezemberhochwasser in Frankreich (2003) wurden mehrere Menschen getötet. Ein Großteil des Rhone-Deltas ist überschwemmt, nachdem die Pegel wieder sanken, fürchteten die Behörden nun aufgrund von extremen Regenfällen, dass noch mehr Regionen betroffen sein werden: "In der Nacht mussten mehrere Menschen gerettet werden, die mit ihren Autos in den Fluten stecken geblieben waren. Schulen blieben am Donnerstag geschlossen, Tausende verbrachten die Nacht in Notunterkünften. 250.000 Menschen bei Nîmes waren von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Mehrere 100 Straßen blieben unpassierbar, allerdings konnte der Zugverkehr teilweise wiederhergestellt werden. Durch die sintflutartigen Regenfälle und Gewitterstürme sind bislang mindestens fünf Menschen gestorben. Etwa 15.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Mehr als 7000 Helfer waren nach Angaben der Behörden von Mittwoch weiter im Einsatz, um in den Katastrophengebieten zu helfen." (5.12.2003 Quelle: ZDF)
  • Erfolg für Europas Flüsse: "Der Textilfarbstoff Navy Blue 018112 darf innerhalb der Europaeischen Union (EU) nicht mehr zum Faerben von Textil- oder Ledererzeugnissen verwendet oder verkauft werden. Das endgueltige Verbot ist im Amtsblatt der Europaeischen Gemeinschaft veroeffentlicht worden. Die EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, diese Richtlinie bis Juni 2004 in nationales Recht umzusetzen." (Quelle: Umweltbundesamt)
  • Auf Druck von Jagd- und Fischereiverbänden soll in NRW (und in anderen Bundesländern) der Kormoran, ein bislang von der Jagd ausgenommener Vogel, in einigen Bezirken leider bejagt oder mit angeblich nichttödlichen Leuchtspurgeschossen bzw. akustischem Streß "vergrämt" werden. Der Kormoran - so einschlägige Internetquellen - fresse zuviel und würde dadurch Fischerei und Anglern massiv schädigen. Er sei sogar lt. einem Angler daran schuld, dass Arten in Fließgewässern sterben würden. Für das Happy-End dieser Märchen möchten wir folgenden Schluß ergänzen: "Als der Kormoran eingesehen hat, dass er sich von seinem angestammten Brut- und Jagdplatz, den Seen und Flüssen, zu entfernen hat, damit einige Freizeitangler dort unaufgeregt ihrem Hobby nachgehen können, ging er zu einer Bank, holte sich einen Kredit und kaufte seinen Fisch bei ALDI. Und wenn er nicht erfroren ist, so sieht man ihn noch heute an der Kühltheke, den kleinen >Wasserraben< (Jägerslang)." Nur zur Klarstellung: Die meisten Angler sind ebenfalls an natürlichen Gewässern interessiert, leider aber nicht alle.
  • Ein halbes Jahr nach der Elbeflut vom Sommer 2002 hat das Landwirtschaftministerium Umweltminister Trittin kritisiert. Dieser hatte substanzielle Fortschritte in Sachen Hochwasserschutz durch Schaffung von Retentionsflächen in den Gebieten gefordert, die von der Katastrophe im Sommer 2002 heimgesucht worden sind. Offensichtlich möchten die Landwirte aber ihre Äcker in den Auen nicht räumen.
Man kann ja nie wissen, wann es passiert....
 
   
   
  heutiges Datum  
   
   

 

26.07.2007 21:05 updated by Bene