Deltas - die artenreichsten Gebiete

Delta ist der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet ähnlich eines umgedrehten Y.
Das Delta ist dann passenderweise auch das Ende, die Mündung eines Flusses.
Die größten Ströme (wie Amazonas, Missisippi, Po oder die Donau) wachsen durch ihre massiven Sedimentmassen immer weiter in das Meer hinein. Dort entstehen dann oft nur jahrzehntelang sichtbare Sandbänke. Das Wasser ist dabei oft warm, langsam und sehr nährstoffreich. Hier wachsen sehr viele Pflanzen und der Deltaboden ist sehr fruchtbar. Nicht zuletzt deshalb sind die frühen Hochkulturen in der Deltaregion des Nahen Ostens so stark geworden.

In Deltas gibt es allerdings natürlicherweise besonders starke Folgen, wenn der Pegel steigt. Bei Bangladesh mündet der Ganges.

Hier im Gangesdelta kommt es immer wieder zu katastrophalen Überschwemmungen mit mehr Toten als in Europa in den letzten "Jahrhunderthochwassern". Armut und Überbevölkerung (mittelbar eine ungerechte Wirtschaftspolitik zwischen Nord und Süd) zwingen Menschen auch diese Gebiete zu besiedeln.

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23.05.2004 17:34 updated by Bene
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