Quellen - hier geht alles los!
| Quellen stehen im Ruf, das reinste Wasser zu haben. Ob das heute noch so ist, ist Frage der Bewirtschaftung des Quelleinzugsgebietes. Manche Quellen haben sog. Sommer- und Winterquellen. Bei hohem Grundwasserstand läuft auch weiter oben im Gelände Wasser aus dem Boden, im Sommer wegen geringem Grundwasser nur an der Sommerquelle. Egal wo - Quellen haben in jeden Fall ein immer gleich temperiertes Wasser (etwa um 5-6 Grad). Das ist vor allem für viele Mikroorganismen (wie den kleinen Strudelwurm, einer Planarie) neben der Sauberkeit des Wassers von hoher Bedeutung. Quelltöpfe sind kalt, frieren aber im Winter nicht zu - ein weiterer Vorteil des wohltemperierten Wassers. | |
![]() | Sie führen Wasser zu, dass noch nicht von organischem Material (z.B. Blättern oder auch Gülle) via Oberflächenwasser mit Nährstoffen behaftet ist. Wenn Quellen eutrophieren, dann nur, wenn z.B. intensiv Landwirtschaft getrieben wird. Quellen sind Lebensraum für alle lachsartigen Fische. |
| Manche Quellen waschen übrigens Mineralien aus, die es in dieser Konzentration abwärts nicht mehr gibt. Daher existieren in manchen vulkanisch-heißen Quellen (z.B. in Island) Bakterien, die einmalig weltweit sind. | |
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23.05.2004 17:35 updated by Bene
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