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Alle
Fließgewässer außerhalb urbaner Bereiche in ihre Aue zurückführen,
alle nicht notwendigen Deiche rückbauen und systematisch Ausdehnungsflächen
(Retentionsflächen) schaffen.
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Baustopp
in Aubereichen, bereits gebaute Anlagen rückbauen, illegales Bauen verfolgen.
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Versiegelungen
verhindern, vorhandene beseitigen oder verbessern. Flächenverbrauch muss
ökologisch sinnvoll sein. Flächenverbrauch darf sich nicht finanziell
lohnen.
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Verkehrsprojekte
auf ihre aktive oder passive Hochwasserrelevanz prüfen, ÖPNV geht vor
Individualverkehr.
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Systematische
Aufklärung von Anwohnern VOR einem Hochwasserereignis, insbesondere wenn
diese neu zugezogen sind. "Erinnerungskultur" statt Verdrängung
von Hochwassererfahrungen. Hochwasserschutz, Fließgewässerökologie
und das Verhalten bei Hochwassern sollte Thema in Kindergarten und Schule sein,
insbesondere wenn es sich um ein besonders oft betroffenes Gebiet handelt.
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Nachrangigkeit
von wirtschaftlichen Belangen beim Ausbau und der Regulierung von Fließgewässern
vor ökologischem Hochwasserschutz.
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Verbot
von Öltanks, die nicht gegen Platzen/Aufschwemmen gesichert sind. Lagerungs-
und Herstellungsverbot gefährlicher Substanzen in Flussniederungen.
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Tourismus
und Freizeitgestaltung "am Fluss" entlang, aber mit Rücksicht auf
die Natur. Einschränkung der Nutzung in Teilbereichen, wenn dies für
Natur- und Hochwasserschutz eine Gefahr bedeuten würde.
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Intensivierung
der Forschung zum Hochwasserschutz jenseits der bisherigen vorherrschenden Ingenieurslösungen,
Erforschung von hochwasserangepasster und versiegelungsarmer Architektur.
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Reform des Studiums (Wasserbau, Hydrologie, Landschaftplanung,
Ökologie und Architektur) im Sinne moderner fachübergreifender Ausbildung
an FH und Uni.
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Solidarität von Verursachern und Betroffenen durch gesetzlich vorgeschriebene
Mindestretentionsflächen pro Flusskilometer, die jede Kommune am Fließgewässer
schaffen muss.
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(Wieder-)
Einführung von einigen gesetzlichen Mindestregeln (Öltanksicherung,
etc.) in besonder gefährdeten Gebieten bei Neubau oder Umbau von Gebäuden.
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Sensible
Energiepolitik in Bezug auf Wasserkraftwerke.
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Grenzüberschreitende
Kooperation (über Ländergrenzen und Staatsgrenzen hinaus) und entsprechendes
Management.
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Mindestens
Beibehaltung des Kyoto-CO2-Reduktionsziels, internationale Standarts im
Klimaschutz setzen und verteidigen.