Wasserkraftwerke- ein nach wie vor offenes Dilemma

Wasserkraftwerke spielten eine große Rolle bei der Anlage von Stauungen.

Eingerichtet ab den 20er bis 70er Jahren waren sie bis vor wenigen Jahren die alternative Energiequelle Nr. 1 und hatten den Vorteil, relativ stabil und in der Grundlastabdeckung zu arbeiten. Durch die aktuelle Förderung regerenativer Energiequellen kommt seit 1995 wieder eine Welle von Neubauten auf die Flüsse zu.

In den sogenannten Pumpspeicherkraftwerken wurden damit auch die Leistungsspitzen abgefangen, indem man Stauseen anlegte, nachts das Wasser hochpumpte und in Spitzenverbrauchszeiten durch Generatoren wieder abließ.

Wasserkraftwerk der RWE AG am Baldeneysee in Essen. Wasser strömt mit hohem Druck durch die Klappe.
Wasserkraftwerk und Stauanlage Baldeneysee/Essen an der Ruhr. Links die Schleuse.

Obwohl Wasserkraftwerke (nicht: Pumpspeicherkraftwerke) regerenative Energiequellen sind, führt der Bau von Kraftwerken immer zur Aufstauung. Hier liegt ein noch nicht gelöstes Dilemma zwischen der Forderung nach alternativer Energie und der Forderung nach Arten- und Auenschutz vor.

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19.03.2004 10:30 updated by Bene

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